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Schulsozialarbeit

Die Stelle der Schulsozialarbeit an der Wollenbergschule Wetter ist an die Mitarbeit in der Jugendförderung Nordkreis gekoppelt. Diese Verknüpfung bietet die Möglichkeit, Jugendliche in unterschiedlichen Kontexten zu erleben und die Arbeit in beiden Bereichen sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Aufgabenbereiche:

Kontaktperson bei Konflikten: Eine Aufgabe der Schulsozialarbeit ist die neutrale Vermittlung bei Konflikten zwischen Schülern/innen, oder zwischen Schülern/innen und Lehrer/innen. Die Gespräche erfolgen nach dem Ansatz der Mediation.

Einzelfallberatung: Schüler/innen bekommen die Möglichkeit, sich einzeln oder in Gruppen beraten zu lassen, hierfür stehen ihnen gesonderte Sprechzeiten zur Verfügung. Insgesamt gilt jedoch das „Prinzip der offenen Tür“, so dass das Angebot der Schulsozialarbeit möglichst niedrigschwellig für Schüler/innen, aber auch für Lehrer/innen bleibt. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt. Im Bedarfsfall werden gemeinsam geeignete Angebote gesucht und an diese weitervermittelt (z.B.: pro familia).

Unterstützung im Unterricht: Bei Bedarf besteht die Möglichkeit einer Anwesenheit im Unterricht, dies kann bei einer schwierigen Gruppendynamik, aber auch bei Leistungsschwierigkeiten in Anspruch genommen werden. Der zeitliche Rahmen dieser Unterstützung wird individuell festgelegt.

Kanu-AG: Nach den Osterferien können sich Schüler/innen in die Kanu-AG einwählen. Diese wird von einer erfahrenen Lehrkraft und der Schulsozial-arbeiterin durchgeführt. Der erlebnispädagogische Ansatz der AG fördert auf spielerische Weise Team-, Kooperations- und Problemlösefähigkeit der Schüler/innen.

Teilnahme am AK Schulsozialarbeit: Das Angebot des Kreisausschuss des Landkreises Marburg Biedenkopf bietet die Möglichkeit eines regelmäßigen Erfahrungsaustauschs sowie der Weiterentwicklung der konzeptionellen Arbeit im Bereich der Schulsozialarbeit.

Teilnahme an Klassen- und Gesamtkonferenzen je nach Relevanz und Themenschwerpunkten.

Projektarbeit: In den Aufgabenbereich der Schulsozialarbeit fallen auch die Organisation und Durchführung unterschiedlicher Projekte. Hierzu zählen:

PiT: Das Projekt „Prävention im Team“ ist ein opferzentriertes Gewaltpräventionsprogramm. Es wird aktuell in zwei Klassen des 7er Jahrgangs von einem Team, bestehend aus zwei Lehrer/innen, einem Polizisten und einer/einem Vertreter/in der Jugendhilfe, in diesem Fall der Schulsozialarbeiterin, durchgeführt. In unterschiedlichen Trainings erarbeiten die Schüler den Umgang mit gewaltbesetzten Situationen.Das Projekt verfolgt darüber hinaus das Ziel, das Schulklima nachhaltig zu verbessern.

Jugend engagiert sich freiwillig: In diesem Projekt geht es um die Förderung ehernamtlichen Engagements. Schüler/innen bekommen die Möglichkeit, für die Dauer eines Halbjahres einmal wöchentlich für zwei bis drei Stunden oder projektbezogen in einem Verein, einer gemeinnützigen Organisation oder anderen Institution mitzuarbeiten, diese Stellen sollen die Schüler weitestgehend selbstständig suchen und ihre Mitarbeit organisieren. Unterstützt werden sie dabei von einer Lehrerin sowie der Schulsozialarbeiterin. Am Ende der Arbeit bekommt jede/r Schüler/in ein Zertifikat überreicht.

Suchtpräventionswoche: Dieses Projekt ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Präventionsarbeit an der Wollenbergschule. Die Suchpräventionswoche wird in allen Klassen des Jahrgangs 7 durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Stärkung der Persönlichkeit sowie der  Verbesserung der sozialen Kompetenzen und des Klassenklimas. An suchtspezifischen Themen werden Einstellungen, Wertvorstellungen und Problemlösungen diskutiert und gefestigt.

Sozialtraining: Das Sozialtraining wird in allen fünften Klassen zur Klassenfindung und Stärkung des Gruppengefühls durchgeführt. Hierbei stehen Kooperationsübungen und Spiele zur Förderung der sozialen Kompetenz im Vordergrund. Es kann jedoch auch in höheren Klassen zur Verbesserung des Klassenklimas oder, in Absprache mit dem/der Klassenlehrer/in, themenbezogen stattfinden. Hier sind einmalige Projekte aber auch regelmäßige Stunden möglich. Das Sozialtraining wird individuell auf die jeweilige Klasse abgestimmt.

Unterstützung bei klassenspezifischen Projekten.

Zielsetzungen:

  • Förderung der Persönlichkeit junger Menschen in der Schule sowie ihrem sozialen Umfeld
  • Unterstützung beim Erwerb von Lebenskompetenz
  • Mitgestaltung der Schule als Lebensraum
  • Prävention von Gewalt
  • Suchtprävention
  • Integration bei drohender oder vorhandener Benachteiligung